Die Ansprüche an die Unternehmenskommunikation stiegen in den letzten Jahren aufgrund des zunehmenden Kommunikationswettbewerbes stark an. Damit die Investitionen in die Kommunikation ihre Früchte tragen, muss Kommunikation integriert gedacht und gehandhabt werden. Dazu ist es notwendig, die vielen verschiedenen Quellen der internen und externen Unternehmenskommunikation zeitlich, inhaltlich und formal aufeinander abzustimmen. Mit dem Ziel, die Unternehmenskommunikation effizienter und effektiver zu betreiben und einen Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit zu leisten.
Gründe für die Integration:
- Steht Ihre Unternehmung in einem verschärften Kommunikationswettbewerb?
- Bedienen Sie ein breites Produkt- bzw. Markenportfolio?
- Haben Sie mit einer Vielzahl heterogener Bezugsgruppen Kontakt?
- Haben Sie eine komplexe Unternehmensstruktur?
- Haben Sie eine Vielfalt an Kommunikationsprozessen zu koordinieren?
- Stellen Sie Kommunikationsdefizite in Ihrer Unternehmung fest?
Wenn Sie sämtliche Fragen mit „Ja" beantworten, sind Sie als Unternehmung gut beraten, erste Schritte in Richtung Integration zu setzen. Die wichtigsten Überlegungen für ein integriertes Planungskonzept sind:
1. Festlegung des organisatorischen Rahmens
- Unternehmensstrukturen
- Kommunikationsprozesse
- Mitarbeitende in der Kommunikation
- Finanzielle Ressourcen
- Zusammenarbeit mit externen Kommunikationsdienstleistern
2. Festlegung der kommunikationsstrategischen Grundlagen
- Leadership durch die Kommunikationsleitung
- Kommunikative Einzigartigkeit
- Kommunikationsziele
- Kommunikationsstrategie
3. Analyse der Kommunikationssituation
- Kommunikationsanalyse des eigenen Unternehmens
- Analyse des Kommunikationsfeldes
- Analyse der internen und externen Bezugsgruppen
4. Planung der Kommunikation
5. Integrationsbereiche der Kommunikationsplanung
- Inhaltliche Integration (einheitliche Leitmotive, Slogans, Kernbotschaften, ...)
- Formale Integration (einheitliche Farben, Schrifttypen, Logos, ...)
- Zeitliche Integration (zeitliche Abstimmung zwischen verschiedenen
Instrumenten, zeitliche Kontinuität innerhalb eines Instrumentes, ...)
6. Kommunikations-Controlling
- Formulierung messbarer Ziele
- Wirkungsebenen der Kommunikation
Mit dem von der Hochschule Luzern - Wirtschaft und der Fachhochschule Nordwestschweiz zur Verfügung gestellten Online-Selbstanalysetool können Sie Ihre Kommunikationsaktivitäten mit jenen anderer Schweizer (Mittel-)Unternehmen vergleichen und bewerten.
Der Vergleich basiert auf den empirischen Daten des Forschungsprojektes „Kommunikation in Schweizer KMU: Leistungsfähigkeit - Erfolgsfaktoren - Entwicklungspotentiale". Sie können Ihre Unternehmenskommunikation wahlweise mit Unternehmen der gleichen Grössenkategorie oder demselben Kundentyp durchführen. Die Datenbank für das Benchmark umfasst zurzeit 712 Unternehmen (Stand 01.01.2008).
Um das Benchmark durchzuführen, müssen Sie sich registrieren und den Fragebogen ausfüllen. Er enthält Fragen zur Organisation, Planung, Umsetzung, Kontrolle, Finanzierung und Analyse Ihrer Unternehmenskommunikation. Die Beantwortung dauert rund 30 Minuten. Im Anschluss daran erhalten Sie einerseits vergleichende Grafiken und andererseits - je nach Resultat der Auswertungen - erste Hinweise zu möglichen Verbesserungen Ihrer Kommunikationsaktivitäten.
Integrierte Kommunikation stellt grosse Herausforderungen an Sie und Ihre Unternehmung. Die Hochschule Luzern - Wirtschaft bietet Ihnen nebst dem Online-Selbstanalysetool auch weitere Unterstützungsleistungen an, die Sie nach Belieben bzw. Interesse nutzen können:
Zum einen können Sie in Form einer Weiterbildung an der Hochschule Luzern - Wirtschaft einen Zertifikatslehrgang CAS „Strategic Communication" besuchen und fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten der integrierten Unternehmenskommunikation erwerben.
Zum anderen können Sie auch direkt mit uns Kontakt aufnehmen und eine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Das Institut für Kommunikation und Marketing wird Sie gerne beraten und Ihnen bei Ihrer konkreten Problemstellung weiterhelfen.

